Symposium 2008

Forschungsinteresse:
 
Erörtert werden sollen:
 
 a) Denkvoraussetzungen in den Naturwissenschaften
 b) Konfliktbereiche im Verhältnis von jüdisch-christlichem bzw. atheistischem Glauben und den
     Naturwissenschaften, konzentriert auf die Perspektive be­stimmter Naturwissenschaften
 c) Möglichkeiten einer Konvergenz von jüdisch-christlichem Glauben und den Naturwissenschaften
 
 Die Ergebnisse dieses Symposiums, das zu einem wesentlichen Teil Fragestellungen präzisieren
 wird, sollen in einem Symposiumsband veröffentlicht und in einem zweiten Symposium weiter
 bearbeitet werden.

MITTWOCH, 02.04.2008
 
     13:00-13:30Uhr         Begrüßung durch den Rektor der Universität, Prof. Dr. A. Zimmer
                                           Begrüßung durch die Veranstalter (Hans-Joachim Hahn, Gießen)
 
     13:30-14:15Uhr         Einführungsvortrag: Naturwissenschaft und Weltbild
                                           • Richard McClary, Regensburg
 
     14:15-14:30Uhr         Pause
 
 
     14:30-16:00Uhr         Themenbereich: Denkvoraussetzungen:
 
                                           • Bernulf Kanitscheider, Philosophie der Naturwissenschaften, Gießen
                                             „Anthropisches Prinzip und Naturalismus"
 
                                           • Rolf Schönberger, Geschichte der Philosophie, Regensburg
                                             „Das Wissen von der Natur und der Glaube an ihren Grund"
 
     16:00-16:15Uhr         Kaffeepause
 
     16:15-17:15Uhr         Diskussion zwischen den beiden Vortragenden und allg. Diskussion
 
     17:15-18:00Uhr         Imbiss
 
     18:00-19:30Uhr         Themenbereich: Leben:
 
                                           • Mathias Gutmann, Philosophie/Biologie, Marburg
                                             „Leben und Komplexität"
 
                                           • Siegfried Scherer, Mikrobielle Ökologie, München
                                             „Entstehung biologischer Komplexität“
 
     19:30-20:30Uhr         Diskussion zwischen den beiden Vortragenden und allg. Diskussion
 
 
     DONNERSTAG, 03.04.2008
 
     09:00-10:30Uhr         Themenbereich: Komplexität
 
                                           • Peter Imming, Pharmazie, Halle
                                             „Lebensentstehung und Komplexität der Natur“
 
                                           • Bernd Michael Rode, Chemie, Innsbruck
                                             „Ist Leben eine natürliche Konsequenz der chemischen Evolution?“
 
     10:30-11:30Uhr         Diskussion zwischen den Vortragenden und allg. Diskussion
 
     11:30-11:45Uhr         Kaffeepause
 
     11:45-12:30Uhr         Themenbereich: Grenzen der physikalischen Erkenntnis
                                           • Matthias Brack, Physik, Regensburg
                                             „Grenzen der physikalischen Erkenntnis - Gedanken zum Bohrschen
                                               Komplementaritätsbegriff"
 
     12:30-13:00Uhr         Allg. Diskussion
 
     13:00-14:30Uhr         Mittagspause
 
     14:30-15:30Uhr         Diskutantenstatements und allg. Diskussion zu den Vorträgen
 
     15:30-16:30Uhr         Diskussion zu Grundsatzfragen
 
     16:30-17:00Uhr         Kaffeepause
 
     17:00-18:30Uhr         Themenbereich: Mensch:
 
                                           • Hans-Rainer Duncker, Anatomie/Zellbiologie, Gießen
                                             „Die Tragweite der Entwicklung der Menschen zum Sprach- und Kulturwesen“
 
                                           • Ulrich Eibach, Systematische Theologie/Ethik, Bonn
                                             „Neurobiologie und Religionskritik"
 
     18:30-19:00Uhr         Imbiss
 
     19:00-20:00Uhr         Diskussion zw. den Vortragenden und allg. Diskussion
 
     20:00-20:30Uhr         Resümee (Richard McClary, Hans-Joachim Hahn)
 
 
     FREITAG, 04.04.2008 - Hörsaal H3
 
     09.00-09:15Uhr         Begrüßung (Hans-Joachim Hahn, Gießen)
 
     09:15-10:00Uhr         Zusammenfassender Vortrag
 
                                           • Alexander Fink, Passau
 
     10:00-10:45 Uhr        Podiumsdiskussion für alle Referenten
 
     10:45-11:00Uhr         Kaffeepause
 
     11:00-12:15Uhr         Panel für Diskutantenfragen/-statements, anschließend allg. Diskussion
 
     12:15-12:30Uhr         Abschluss (Christiane Thim-Mabrey, Regensburg)
 
     12:30-13:00Uhr         Zeit zum persönlichen Gespräch mit den Referenten und Diskutanten

 1. Denkvoraussetzungen
 2. Geist und Materie
 3. Menschenbild und Naturwissenschaft
 4. Teleologie im Kosmos
 5. Biologische Komplexität
 6. Ethik und naturwissenschaftliches Menschenbild
 

In den Vortragsbeiträgen sind Philosophie, Physik, Biologie, Informatik und Neurobiologie vertreten.
 
Grundsatzfragen wie „Was heißt Glaube?“, „Was heißt Naturwissenschaft?“, „Was heißt Vernunft?“, „Was heißt Schöpfung?“ werden in einem Diskussionsblock Raum finden.

Die Veranstalter halten eine Konvergenz (s.o. unter c.) für denknotwendig. Das Symposium soll diese Position kritisch prüfen und erörtern. Dazu sollen in einem begrenzten Teilnehmerkreis von 40-50 Personen, überwiegend aus verschiedenen Wissenschaften, kontroverse Positionen nach Möglichkeit vertreten sein, darunter die Auffassung, dass eine solche Konvergenz gesucht werden muss, die Auffassung, dass eine Konvergenz entbehrlich, aber nicht unmöglich ist, und die Auffassung, dass eine Konvergenz unmöglich oder nicht wünschenswert ist.

 

Die Vorträge sind überwiegend in „Tandems“ mit möglichst unterschiedlichen Betrachtungsweisen zusammengestellt. So können anschließend die Vortragenden miteinander ihre Positionen diskutieren, bevor eine allgemeine Diskussion anschließt.
 
Die Vorträge sollen stark auf die Fragen des Symposiums eingehen, die in einem Fragenkatalog formuliert sind.
 
Geladene Diskutanten aus verschiedenen Fachrichtungen, einschließlich der Theologie, werden die Vorträge kritisch verfolgen und sich mit Statements, speziell auch bezüglich der Grundsatzfragen, an den Diskussionen beteiligen.
 
Im Mittelpunkt des Symposiums steht das oben genannte Forschungsinteresse. Deshalb ist die Beteiligung der Vortragenden an allen Diskussionen eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen.
 
Am letzten Vormittag sollen in einer auch für die Öffentlichkeit geeigneten Abschlussveranstaltung die Inhalte und Fragestellungen des Symposiums zusammengefasst werden. Die Vortragenden werden zu kontroversen Punkten in einer Podi­umsdiskussion Stellung nehmen und damit eine abschließende Diskussion einleiten.

 

Location